Es ist ok

Da ist es wieder, dieses dumpfe, traurige Gefühl. Was ich nicht haben will. Was ich versuche, wegzudrücken. Aber es verschwindet nicht. Nicht durch Ablenkung und nicht durch irgendetwas anderes. Und dann wird mir plötzlich wieder bewusst: ich muss es zulassen. Und fühlen. Es akzeptieren und hindurchgehen. Auch wenn es wehtut. Auch wenn ich viel lieber besser gelaunt wäre. Auch wenn es anderen nicht gefällt, wenn ich nicht gut drauf bin. Aber, verdammt … es war einfach so viel in den letzten Wochen. Der Umzug, der Abschied von meinem Zuhause, die neue, mir nicht vertraute Wohnung, die neue Umgebung … wenn man das selbst noch nie erlebt hat, kann man das einfach nicht nachvollziehen. Dann kam noch ziemlich viel Stress bei der Arbeit dazu und eine andere Sache, die mir wieder sehr weh getan hat. Alles in allem eine ganze Menge. Und auch wenn einem das ja immer suggeriert wird: nein, man muss nicht immer funktionieren. Es ist ok, wenn man nicht gut drauf ist. Es ist ok, sich überfordert zu fühlen. Es ist ok, dünnhäutig zu sein. Es ist ok, zu weinen. Es ist ok, sich eine Weile zurückzuziehen und seine Ruhe haben zu wollen. Ich muss mich nicht unter Druck setzen, ich muss nicht funktionieren. Es ist einfach ok, so wie es jetzt gerade ist.

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