Nachbarschaftsunstimmigkeiten und Holunderblütengelee

Die vergangene Woche hatte es in sich … eine große Entscheidung steht an, ich habe stunden- und tagelang darüber nachgedacht und bin kein Stück vorangekommen. Mir schwirrt immer noch der Kopf. Zum Glück gab es auch einige positive Dinge: endlich wieder Essengehen mit meiner Schwester. Wir waren die einzigen, die im Restaurant drinnen saßen. Es war toll und fühlte sich herrlich normal an. Herrlich normal war auch das Gespräch mit dem Hausmeister hier – er ist wie ich der Meinung, dass die wachsende Wiese im Garten toll ist für Bienen und Hummeln und andere Insekten und Vögel. Und dass ein möglichst naturbelassener Garten grundsätzlich viel schöner und nützlicher ist. Leider sehen das wohl viele andere Hausbewohner wohl nicht so und haben sich bereits beschwert. Sie hätten gerne einen Golfrasen. Für mich vollkommen unverständlich. Auf der Wiese wachsen jetzt Margeriten. Ich finde sie wunderschön, befürchte aber, dass sie demnächst leider der Ignoranz der Nachbarn und dem Rasenmäher zum Opfer fallen werden. Das ungleichmäßige Aussehen der Hecken zwischen den Terrassen wurde auch bemängelt. Ich konnte den Hausmeister überzeugen, die Hecke nicht so sehr zu kürzen, dass ich zumindest noch ein wenig Sichtschutz und Privatsphäre habe. Worüber ich mich gerade ebenfalls sehr freue: dass überall der Holunder blüht. Gestern habe ich beim Hundespaziergang ganz viel gesammelt und Holunderblütengelee gemacht, was ziemlich lecker geworden ist und mich mit den Ärgernissen dieser Woche ein wenig ausgesöhnt hat 🙂

3 Kommentare zu „Nachbarschaftsunstimmigkeiten und Holunderblütengelee

  1. Liebe Christina,
    Das klingt aber wirklich nach einem schönen Treffen mit deiner Schwester. 🙂 Und Holundergelee hört sich spannend an – isst du das auf Brot oder was stellst du damit an?
    Ansonsten hoffe ich, dass sich bald der Nebel im Kopf etwas lichtet und du die Entscheidung treffen kannst. Ich glaube ganz fest daran, dass am Ende dein Herz dich schon richtig leiten wird. 🙂
    Ganz liebe Grüße

    Gefällt 1 Person

  2. Danke, liebe Johanna 🙂 Ja, ich esse das Holundergelee dann auf Brot oder Brötchen. Das Herz spricht in dieser Geschichte eine eindeutige Sprache, allerdings gibt es zu viele „Aber“, was das ganze dann etwas schwierig macht. Zumindest weiß ich, dass sich den Kopf zerbrechen nicht weiterhilft 😉
    Dir einen sonnigen Pfingstmontag und ganz liebe Grüße!

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