Postkarten

Die Regenwanderung letzte Woche und die kalten Füße, die ich in der letzten Zeit häufig hatte (ich hätte dann gerne mal wieder sommerliche Temperaturen), haben dafür gesorgt, dass mich letztes Wochenende eine Sommergrippe erwischte (zum Glück war es nicht Corona!). Also: viel geschlafen und als es mir besser ging, viel gelesen. Dabei bin ich in einer Zeitschrift auf einen Artikel übers Postkartenschreiben gestoßen.

Ich liebe Postkarten und handgeschriebene Briefe. Und finde es schade, dass diese heutzutage größtenteils durch das Schreiben über andere Medien ersetzt wurden. Früher habe ich oft Briefe an meine Großeltern geschrieben, die in einer anderen Stadt wohnten. Und als ich ca. 12 Jahre alt war, hatte ich eine Brieffreundin in Tschechien, mit der ich mich mehr oder weniger regelmäßig austauschte. Wenn wir im Urlaub waren, habe ich sehr gerne das Schreiben der Ansichtskarten übernommen. Und auch sehr gerne selbst welche bekommen. Auch heute schreibe ich noch sehr gerne und so gut wie immer Postkarten aus dem Urlaub (ja, ich bin altmodisch – Whatsapp-Nachrichten etc. aus dem Urlaub sind mir ein Graus). Zum Geburtstag schreibe ich Briefe an nahestehende Menschen, die weiter weg wohnen. Umgekehrt bekomme ich aber auch sehr gerne Postkarten. Und zum Geburtstag bekomme ich lieber eine handgeschriebene Glückwunschkarte als schnell dahingetippte Grüße übers Smartphone. Ich finde das einfach viel persönlicher und schöner. Natürlich ist das ein größerer Aufwand als eine elektronische Nachricht, aber ich mache mir diese Mühe bei lieben Menschen gerne. Und freue mich selbst immer riesig, wenn ich handgeschriebene Grüße jeglicher Art in meinem Briefkasten vorfinde.

Da aber die handgeschriebenen Grüße, die ich so bekomme, meistens nur zur Urlaubszeit, zu meinem Geburtstag und an Weihnachten bei mir eintrudeln und ich gerne mehr davon hätte, habe ich mich jetzt auf einer Website namens postcrossing.com angemeldet. Heute habe ich meine erste Postkarte versendet. Ich bin schon gespannt, wann ich selbst eine in meinem Briefkasten finden werde – und freue mich auf das Happy-Gefühl, das ich früher immer hatte, wenn zwischen den Rechnungen und der Werbung etwas Handgeschriebenes in meinem Briefkasten lag. Ganz nebenbei kann ich dabei noch meiner Leidenschaft fürs Postkartenkaufen nachgehen (man findet mich in Schreibwaren- oder Bücherläden sehr oft beim Durchstöbern der Kartenständer). Das liebe ich nämlich mindestens genauso wie das Postkartenschreiben und Postkartenbekommen 🙂

4 Kommentare zu „Postkarten

  1. Oh, das mache ich auch gerne! Ich habe bei mir zu Hause eine Postkartenwand und weil alle es lieben, ihre Karte dort wiederzufinden, bekomme ich auch relativ viele. Werde gleich mal auf die Seite gehen und gucken 🙂

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